Radwegoffensive für die Gemeinde Kreuzau.

Die CDU-Fraktion beantragt, der Rat der Gemeinde Kreuzau möge beschließen:

 

„Die Gemeinde Kreuzau verweist bei ihren Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßen NRW zur Sanierung der L 249 auch auf den erneuerungsbedürftigen Radweg und fordert einen angemessenen Ausbau des Radweges im Rahmen der anstehenden Straßensanierung.

Sie trägt der Kreisverwaltung Überlegungen zu einem tlw. über die Panzerstraße geführten Radschnellweg von Soller nach Düren vor und bringt Überlegungen zum Bau eines Radweges entlang der K 29 im Bereich Haus Welk wieder ins Gespräch.“

 

Begründung:

 

In der Dürener Zeitung vom 23. Oktober  wird unter Verweis auf die notwendige Überprüfung der Benutzungspflicht auf den schlechten Zustand des Radweges entlang der L 249 von Kreuzau nach Niederau verwiesen. Dabei ist nicht nur der Radweg, sondern auch die Straße selbst innerhalb und außerhalb der Ortslage Kreuzau in einem beklagenswert schlechten Zustand. Die seitens des zuständigen Straßenbaulastträgers Landesbetrieb Straßen NRW geforderte Instandsetzung der vielbefahrenen Straße läßt schon seit Jahren auf sich warten und ist mehrfach Gegenstand der Erörterung im Kreuzauer Gemeinderat und seinen Ausschüssen gewesen.

 

Die Diskussion um die Benutzungspflicht des Radweges soll nach Meinung der CDU-Fraktion genutzt werden, um auf eine Verbesserung der fahrradmäßigen Anbindung der Gemeinde Kreuzau an das Mittelzentrum Düren hinzuwirken. Bei Radwegen in gutem baulichem Zustand ist eine Benutzungspflicht nicht vonnöten, da diese wohl freiwillig entsprechend genutzt werden.

 

 

Angesichts der vergleichsweise kurzen Distanz zwischen dem Unterzentrum Kreuzau mit seinen verschiedenen Siedlungsschwerpunkten und der Kreisstadt ist eine alleine Fokussierung auf den Ruruferradweg und seine Ertüchtigung nicht zielführend. Ein Herrichtung des vergleichsweise schmalen, unebenen und stellenweise aufgebrochenen Fahrradweges muss im Zuge der Sanierung der L 249 gefordert werden.


 

 

Zugleich möchte die CDU-Fraktion anregen, beim Kreis Düren mit der Idee eines Fahrradschnellweges von Soller über Stockheim nach Düren hinein vorstellig zu werden. Über die Panzerstraße könnte hier auf dem höhergelegenen Übergang von der Börde in das Rurtal ein attraktive Radweg erstellt werden, der den Bemühungen eines fahrradfreundlichen Kreises ebenso entgegen kommt wie dem allgemeinen Bestreben, den Individualverkehr stärker auf umweltfreundliche Verkehrsmittel zu lenken. Insbesondere die Stockheimer Bürger würden aus Sicht der Gemeinde Kreuzau von dem als Skizze beigefügten Vorschlag profitieren.

 

Sollten sich Planungen zur Ertüchtigung oder zum Neubau der K 29 zeitlich deutlich verschieben oder zerschlagen, sind auch die bereits angestellten Überlegungen für einen kurzen Fahrradweg entlang der K 29 von der Einmündung des Wirtschaftsweges zum Richelnberg hin bis zum Abzweig Pimenich wieder aufzugreifen.

 

 


 

 

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