Maßnahmenpaket für Friedenau

Bild: Walter Stolz
Bild: Walter Stolz


Die CDU-Fraktion beantragt, der Rat der Gemeinde Kreuzau möge beschließen:

 

 

Die Gemeindeverwaltung wird beauftragt:

 

 

 

 


  • beim Straßenverkehrsamt zu beantragen, für die Straße Friedenau zwischen den Bahnübergang und der Brücke über die Rur eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30km/h einzuführen

  • Verkehrszählungen mit dem gemeindeeigenen Zählgerät durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen

  • Geschwindigkeitsmessungen und Kontrollen durch die Polizei oder den Kreis Düren zu beantragen

  • mit dem Träger der Caritas – Pflegestation Gespräche zu führen mit dem Ziel, dass die Fahrzeuge, die vor dem Cafe Friedenau parken nicht den Bürgersteig mitnutzen und ob eine Zuwegung zur Pflegestation von der Südseite aus dem Wohnquartier heraus gebaut werden kann

  • zu prüfen, ob zumindest vorübergehend oder zeitweise ein Gerät zur Anzeige der tatsächlichen Geschwindigkeit („Sie fahren xy km/h“) möglich ist

  • die neue Ausweisung des Bürgersteigs an der nördlichen Seite der Straße vor dem Gelände der Tennishalle zu überdenken und möglichst auf dem sehr breiten Bürgersteig mit abgesenktem Bordstein Parktaschen oder einen Parkstreifen auszuweisen.

 

 

 

 

 

Begründung:

 

Rückmeldungen aus der Bevölkerung und eigene Beobachtungen zeigen, dass die Verkehrssituation in der Straße Friedenau einer Verbesserung bedarf. Auf der einen Seite scheint die überörtliche Bedeutung der Straße zuzunehmen, andererseits ist südlich der Straße ein neues Wohnquartier entstanden, das bevorzugt von älteren Mitbürgern bewohnt wird.

Die Bürgersteige in diesem Bereich sind relativ schmal, auf der Südseite sind die Bordsteine abgesenkt, der Straßenquerschnitt ist relativ schmal für eine Straße mit dieser überörtlichen Bedeutung. Zumindest subjektiv herrscht bei vielen Bewohnern, das Gefühl, dass deutlich zu schnell gefahren wird. Wegen der schmalen Bürgersteige fühlen sich viele Bürger, besonders Rollstuhlfahrer und Menschen, die eine Gehhilfe benötigen, gefährdet.

 

Eine Verbesserung der Situation im Bereich vor dem Cafe Friedenau ließe sich erreichen, wenn die Parktaschen vor dem Gebäude in den Pflanzstreifen, der zur Zeit von Wildkräutern bewachsen ist,  hinein verlängert würde und damit auch beispielsweise  größere Fahrzeuge und Kleinbusse so geparkt werden können, dass sie nicht in den Bürgersteig hinein reichen. Die Verwaltung möge dies bezügliche ein Gespräch mit der Verwaltung der Pflegestation führen und dabei auch die Möglichkeit besprechen, ob ein Zugang zur Pflegestation von der Rückseite aus erfolgen kann und die Bewohner so den Weg über den Bürgersteig entlang der Straße vermeiden können.

 

Anders sehen wir die Situation vor der Tennishalle. Seit vielen Jahren wird auf dem Seitenstreifen geparkt und es bleibt trotzdem ein Bürgersteig als Gehweg frei. Die unterschiedliche Pflasterung und aufgestellte Blumenkübel führten zu einer Art Gewohnheitsrecht, was das Parken anbetrifft. Seit dem Frühjahr ist dieser Bereich jetzt komplett als Gehweg ausgewiesen. Dem Vernehmen nach wird dies auch durch die Kräfte des Ordnungsamtes überprüft, was für einen Bereich außerhalb des Ortskerns zumindest ungewöhnlich ist. Durch diese Ausweisung darf man zwar jetzt nicht mehr auf dem Seitenstreifen, dafür aber auf der Fahrbahn parken. Dies führt zu einer Einengung der Fahrbahn und zu einer unübersichtlichen Verkehrssituation vor bzw. hinter der Ampelanlage. Diese Regelung sollte noch einmal überdacht werden.

 


 

 

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